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SOLTANS, NIKOLAUS * Mainz 8. Juli 1832 | † Frankfurt/M. 13. Sept. 1900; Musiklehrer, Chorleiter und Komponist

Soltans, Sohn des Musikers Benedikt Soltans (* Mainz 6. Febr. 1810 | † nach 1869), war zunächst in Mainz als Musiklehrer tätig. Seit seiner Eheschließung (1868) mit der Kasseler Hofopernsängerin Maria Barbara Sidonia Christiane Charlotte („Jenny“) Hentz (* Frankfurt/M. 28. Nov. 1838 | † Walldorf 4. Nov. 1921) lebte er in Kassel, kehrte gegen 1880 ins Rhein-Main-Gebiet zurück (seine Frau blieb zunächst in Kassel) und übernahm 1884 die Leitung des Neebschen Männerchors in Frankfurt.

WerkeAbschieds-Gallopade (Kl.) op. 2; unvollst. Ms. in D-F (s. RISMonline) <> Le printemps de la vie (Des Lebens erster May.) Caprice etude (Kl.) op. 6, Mainz: Ganz [1858]; A-Wn – Titelauflage („Second Edition“) Mainz: Herf & Wolff; D-KWbeer <> L’Absence. Pensée fugitive (Kl.) op. 7, ebd. [1858] <> O wunderbarer Sang (4 Mst.) op. 8, ebd. [1859] <> 3 Lieder (m. Kl.) op. 10, Mainz: Schott [1860] <> Im Freien. Idylle (Kl.) op. 10 [bis], ebd. [1880]; GB-Lbl <> Capriccio (Kl.) op. 11, ebd. [1881]; D-BMs <> Ist’s ein Grün von Dir (Lied m. Kl.) op. 12, Offenbach: André [1886]; D-OF <> Mailied (4st. Mch.) op. 16, ebd. [1887]; D-OF

Quellen — Zivilstandsregister Frankfurt und Mainz <> Adressbücher Kassel <> MMB <> Signale für die musikalische Welt Okt. 1884, S. 83

Abbildung: Nikolaus Soltans, Fotografie von H. Esser (Digitalisat aus D-F, Porträtsammlung Manskopf)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2020/07/01 12:29
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