vierling

VIERLING, GEORG * Frankenthal 5. Sept. 1820 | † Wiesbaden 1. Juni 1901; Organist, Dirgent, Komponist

Vierling hatte u. a. bei Heinrich Adam Neeb in Frankfurt/M. und Johann Christian Heinrich →Rinck in Darmstadt Unterricht erhalten und ging 1847 nach Frankfurt/O., wo er als Organist und Leiter der Singakademie tätig war. Ende 1852 übernahm er die Stelle des Musikdirektors der Mainzer Liedertafel nach dem Ausscheiden Karl Ludwig Fischers, trat aber im Oktober 1853 wieder zurück; sein Nachfolger wurde Hermann Winkelmeier. Seit 1854 lebte Vierling in Berlin und bekleidete u. a. seit 1869 das Amt des königlich preußischen Musikdirektors.

Werke — Ab 1877 wurde →Schott in Mainz, bei dem bereits 1855 die vokalen Solo-Quartetten op. 11 erschienen waren, zu einem der Hauptverleger Vierlings: Trio (Kl., Vl., Vc.) op. 51 [1877] <> Impromptus (Kl.) op. 53 [1877] <> 2 Gedichte (3st. Fch.) op. 54 [1878] <> Constantin (Oratorium; KlA.) op. 64 [1888] <> Salvum fac regem (gem. Chor, Orch.; KlA) op. 74 [1891] <> Serenade (Vl., Kl.) op. 85 [1897] u. a.

Quellen — MMB <> Peth 1879 <> Festschrift 1884 <> weitere Quellen in D-MZl

Literatur — Birgit Schreier, Art. Vierling in MGG2P (dort weitere Angaben)

Abbildung: Briefliche Mitteilung Vierlings an einen unbekannten Adressaten, Berlin 7. Jan. 1896 (D-KWbeer)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2019/09/26 20:22
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