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GENNRICH, FRIEDRICH * Colmar 27. März 1883 | † Langen 22. Sept. 1967; Musikwissenschaftler und Romanist

Gennrich studierte von 1903 bis 1910 in Straßburg und zwischenzeitlich in Paris Romanistik, Anglistik, Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft (letzteres bei Gustav Gröber und Friedrich Ludwig). Nach dem Staatsexamen unterrichtete er zunächst in Straßburg, seit 1921 in Frankfurt am Main als Studienrat. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er 1927 (Habilitation im Fach Musikwissenschaft an der Frankfurter Universität). Es folgten im Jahre 1929 die Erweiterung seines Lehrauftrags auf die romanistische Philologie, im Jahre 1934 die Ernennung zum außerordentlichen Professor. Gennrichs Forschungsschwerpunkte waren die Musik des Mittelalters, Modal- und Mensuralnotation sowie fächerübergreifende Themen der Musikwissenschaft und Romanistik. Sein Nachlass befindet sich in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main (s. Sammlungen der UB).

SchriftenMusikwissenschaft und romanistische Philologie, Halle 1918 <> Grundriss einer Formenlehre des mittelalterlichen Liedes, Halle 1932 <> Refrain-Studien, in: Zeitschrift für romanische Philologie 71 (1955), S. 365–390 <> Literaturhistorisch-musikwissenschaftliche Abhandlungen (von Gennrich hrsg. seit 1938) <> Musikwissenschaftliche Studienbibliothek (von Gennrich hrsg. 1946–1965) <> Summa Musicae Medii Aevi (von Gennrich hrsg. 1957–1967)

Literatur — Ulrich Tadday, Art. Gennrich, in: MGG2P


Beate Martina Leinhos

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