mettenheimer

METTENHEIMER, CARL (FRIEDRICH CHRISTIAN) VON (seit 1895) * Frankfurt/M. 19. Dez. 1824 | † Schwerin 18. Sept. 1898; Mediziner und Komponist

Mettenheimers musikalische Begabung wurde von seiner Mutter (Catharina Elisabeth geb. Rasor (1801–1862), ihrerseits Schülerin von Aloys →Schmitt) zunächst nach Kräften gefördert, doch stellte sich die Familie dem Wunsch, eine künstlerische Karriere einzuschlagen, mit Nachdruck entgegen. So begann Mettenheimer 1863 in Göttingen sein Medizinstudium und wirkte später zunächst als Arzt in Frankfurt, dann seit 1861 als großherzoglicher Leibarzt und Medizinalrat in Schwerin.

Werke – Mettenheimers zahlreichen Kompositionen (vgl. das Verzeichnis bei Burkhardt, S. 80–88), entstanden in den Jahren 1839 bis 1896, blieben zu Lebzeiten fast ausnahmslos ungedruckt und befinden sich in seinem Nachlass in D-F.

Literatur — KlötzerFB <> Helmut Burkhardt (Hrsg.), Carl von Mettenheimer (1824–1898). Lebensbild des Frankfurter Arztes. Begleitheft zur Ausstellung der Senckenbergischen Bibliothek, Frankfurt 1985 <> Norbert Credé [Red.], Carl von Mettenheimer. Ein Schweriner Arzt im 19. Jahrhundert, Begleitheft zur Ausstellung des Historischen Museums Schwerin vom 11. November 1993 bis 13. März 1994, Schwerin 1993

Abbildung: Gedenkstein Mettenheimers auf dem Frankfurter Hauptfriedhof (Gewann E an der Mauer), aufgenommen von Kristina Krämer im Oktober 2018


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2019/11/30 14:52
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