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LÜCK, STEPHAN * Linz am Rhein 9. Jan. 1806 | † Trier 4. Nov. 1883; Geistlicher und Kirchenmusiker

Lück, der 1828 zum Priester geweiht worden war, wurde 1831 Pfarrer in Waldalgesheim und erhielt 1835 die Ernennung zum Professor für Moraltheologie am Priesterseminar in Trier, wo er auch für den Kirchengesang verantwortlich zeichnete. 1848 übernahm er zudem die Leitung der Dommusikschule und der Dommusik, trat allerdings schon 1853 von seinen Ämtern zurück. Im Rahmen seiner Aktivitäten zur Wiederbelebung der altklassischen Vokalpolyphonie im Gottesdienst unternahm er zahlreiche Reisen und stand in engem Kontakt mit Carl Proske in Regensburg und Fortunato Santini in Münster.

Werke (u. a. vorhanden in D-TR und D-TRb) — Motette Beati omnes, qui timent Dominum (gem. Chor); Ms. in D-TRb <> Theoretisch-praktische Anleitung zur Herstellung eines würdigen Kirchengesanges, Trier: Lück 1856 (2. Aufl. 1858) <> Ausgaben: Gesang- und Gebetbuch für die Diözese Trier (4st., Org.), Trier: Lück 1847 (zahlreiche weitere Aufl.) <> Sammlung ausgezeichneter Kompositionen für die Kirche, 2 Bde., Trier: Leistenschneider 1859 (Einzelausgaben seit 1839 im Selbstverlag; 2. Aufl., hrsg. von Michael Hermesdorff, Trier 1884–1885)

Literatur — Bereths 1974 (dort Quellen- und weitere Literaturangeben)


Axel Beer

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  • Zuletzt geändert: 2018/03/24 01:11
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