ebert

EBERT (Familie)

(1) Johann Georg * Rimbach 15. Aug. 1751 | † Frankfurt 2. Aug. 1814; Orgelbauer

(2) Johann * Frankfurt 29.  Sept. 1790 | † ebd. 1. Jan. 1860; Sohn von (1), Orgelbauer

(3) Georg Christoph * Frankfurt 28. Aug. 1797 | † ebd. 22. März 1871; Sohn von (1), Orgelbauer


Der Gerichtsschreiber und Lehrer Johann Georg Ebert heiratete 1788 die Tochter des Orgelbauers Philipp Ernst Wegmann in Frankfurt, wo er als Musiker und Türmer in St. Katharinen lebte. Seine Söhne Johann und Georg Christoph erlernten zuerst das Schreinerhandwerk, dann den Orgelbau bei ihrem Onkel Benedikt, der 1828 kinderlos starb. Johann Ebert wurde 1815 als Schreinergeselle Beisasse und 1842 als Orgel- und Instrumentenbauer zugelassen, Georg Christoph leistete 1835 den Bürgereid. Beide übernahmen als Gebrüder Ebert die Frankfurter Wegmann-Werkstatt. Von ihrer Orgelbautätigkeit sind nur Reparaturen und ein größerer Umbau mit Versetzung der Spitalkirchenorgel (Wegmann 1826) in die Nikolai-Kirche 1845 bekannt. Der übermächtigen Konkurrenz der Firma Walcker aus Ludwigsburg als Orgellieferant für alle Frankfurter Kirchen waren sie nicht gewachsen.

Literatur — Bösken 1975 <> Fischer/Wohnhaas 1994


Hermann Fischer

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  • Zuletzt geändert: 2019/04/10 23:15
  • von kk