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BECHT, JOHANN ADAM * Burrweiler 7. Okt. 1789 | † Landau 17. Febr. 1866; Musiklehrer, Komponist

Nachdem sich Becht, Sohn eines Schneiders und Schöffen an der Kirche in Burrweiler, in den Jahren 1817 bis 1819 in Heidelberg aufgehalten hatte, wechselte er nach Landau, wo er als Musik- und Gesanglehrer an der Lateinischen Schule tätig war. Spätestens Ende der 1830er Jahre errichtete er eine private Musiklehranstalt; mit seinen Schülern veranstaltete er – teils im Wirtshaus Zum Goldenen Schwanen – musikalische Abendunterhaltungen. Außerdem handelte er mit Klavieren. Verwandtschaftliche Beziehungen zu weiteren in der Region tätigen Namensträgern ließen sich bislang nicht nachweisen; Becht ist nicht zu verwechseln mit Joseph Anton Becht (1858–1926).

WerkeKompositionen: Trois Polonaises (Kl.) [op. 1], Mainz: Schott [1822]; D-Mbs (digital) <> Trois Polonoises (Kl.) op. 2, ebd. [1823]; D-BMs, D-Mbs (digital, s. Abb.) <> Würde der Frauen (Sst., Kl.), ebd. [1815]; D-F, D-Mbs (digital) <> Höhere Liebe (Sst., „mit fugirter Clavier-Begleitung“), ebd. [1821]; NL-Uu <> Deutsche Messe (3 Sst., Org./Kl.) Nr. 1 und 2, Landau: Selbstverlag [vor 1828]; A-Wn (Nr. 1) – Mainz: Schott [1828]; US-Cn <> Missa (4 Mst.); Ms. in D-KNh, D-SPlb (s. RISMonline) <> Lehrwerke: Neue Theoretisch-Praktische Gesanglehre zum Gebrauche für Studien-Anstalten, Institute und Volksschulen, Landau: Selbstverlag (Heidelberg: Thiese) [1838]; D-BHu, D-Mbs (digital) <> Neue theoretisch-praktische, leichtfaßliche, gründlich fortschreitende und schnellfördernde Lehrmethode des Pianoforte-Spiels für Anfänger und Geübtere, 4. Aufl. (frühere nicht dokumentiert); 2 Teile und Supplement, Landau: Selbstverlag [1844]; D-Mbs (digital; digital; digital)

Quellen und Referenzwerke — KB Burrweiler und Landau St. Maria (freundliche Auskunft von Herrn Mathias Köller, Bistumsarchiv Speyer) <> Briefe an Schott in Mainz (1817ff.); D-Mbs, s. Kalliope <> Königlich Bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz (Speyer) 4. März 1838, 13. Mai 1844; Der Eilbote (Landau) 21. Sept. 1839, 12. März 1842; 18. Apr. 1846; 24. Febr. 1866 und passim <> Statistisches Handbuch der deutschen Gymnasien, hrsg. von August Theobald, Bd. 2, Kassel [1839]; S. 33 <> HmL, MMB <> Kat. Schott 1900 <> SchellertM (mit irrigen Angaben)


Axel Beer

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